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Schiefhals

Schiefhals (Torticollis)

Bezeichnet eine unnatürliche Daueranspannung der Halsmuskulatur, die eine seitlich verdrehte Kopfstellung hervorruft.

Die häufigste Form ist der kongenitale d.h. angeborene Schiefhals, verursacht durch eine Fehlstellung des Kindes im Schwangerschaftsverlauf. Die Folge ist eine Verkürzung des Musculus Sternocleidomastoideus, des Muskels, der jeweils am hinteren Ohrbereich und am Brustbein ansetzt. Der angeborene Schiefhals bedarf der frühst möglichen Behandlung, anderenfalls drohen nicht mehr gänzlich korrigierbare Fehlbildungen der Wirbelsäule und der Gesichtshälfte auf der betroffenen Seite.

Der erworbene Schiefhals dagegen kann sehr unterschiedliche Ursachen haben: zerebrale Schäden u.a. durch Tumore, Hirnentzündungen, Schlaganfälle; Stoffwechselerkrankungen;  Verletzungen der Wirbelsäule; ausgleichende Fehlstellungen aufgrund von Seh- oder Gleichgewichtsstörungen; Stoffwechselerkrankungen.

 

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