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Epilepsie

bekannt auch als Fallsucht (veraltet)

Epilepsie (aus dem altgriechischen „epilepsis", Anfall) ist der Sammelbegriff für eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei denen eine übermäßige neuronale, also nervliche Erregungsbildung im Gehirn sich unvermittelt in heftigen epileptische Anfällen, also Krampfattacken entlädt.

Die Anfälle, häufig begleitet von Bewusstlosigkeit, Bewusstseinseintrübung oder Schaumbildung vor dem Mund, halten in der Regel nicht länger als einige Minuten an. Bei der Sonderform Status epilepticus beträgt die Dauer allerdings über 20 Minuten, was ohne notärztliche Versorgung mitunter lebensgefährlich ist.

Man unterteilt Epilepsie in zwei Hauptgruppen:

Idiopathische Epilepsie ist meist auf die ersten 20 Lebensjahren beschränkt. Es liegt keine pathologische Veränderung des Gehirns vor. Die Krankheitsneigung ist vererbbar. Diese Epilepsieform wird medikamentös mit Antiepilektika behandelt, die den Anfällen entgegenwirken.

Symptomatische Epilepsie: Ursächlich hierfür ist eine Störung oder Schädigung im Gehirn meist durch Tumoren oder Schädel-Hirntrauma. Überwiegend betroffen sind Menschen im reifen und älteren Alter. Hier wird vornehmlich die zugrundliegende Erkrankung therapiert.

 

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