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Demenz

Mit Demenz (aus dem lateinischen „demens", wahnsinnig, unvernünftig) ist die Bezeichnung für eine breite Anzahl vielfältiger, meist unheilbarer Hirnerkrankungen mit nachlassendem Gedächtnis- und Denkvermögen.

Demenzen ist eine der häufigsten Alterskrankheiten (nur in Ausnahmefälle sind junge Menschen betroffen), die durch das stetig weiter ansteigende Durchschnittsalter immer dramatischer an sozialer Bedeutung gewinnt.

Die Symptome äußern sich durch verschiedenartige geistige Ausfälle, wie Erinnerungsschwäche (zunächst beim Kurzzeitgedächtnis), nachlassende Lern- und Urteilsfähigkeit, Sprachstörungen oder verminderter Orientierungssinn.

Dadurch verändern sich oft auch Sozialverhalten und Persönlichkeit des Patienten, was zu gravierenden Einschränkungen im Alltagstätigkeiten zur Folge hat uns schließlich zur völligen Entscheidungsunfähigkeit und damit zur Unmündigkeit führt.

Im fortgeschrittenem Stadium treten auch körperliche Beschwerden auf, wie gestörter Tag-Nacht-Rhythmus, gestörte Motorik, Blasenschwäche oder Verstopfung. Der Verlauf hängt von der Demenzart ab: langsam fortschreitend, rapide verschlechternd, schubweise oder auch schwankend, also zeitweise mit Symptomfreiheit.

Auch die Ursachen sind, je nach Demenzform, unterschiedlich: Die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit (in bis 70% aller Fälle), die zweithäufigste ist die vaskuläre Demenz, also gefäßbedingte. Hierzu gehören auch Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und Schlaganfall. Zudem liegen Mischformen zwischen der Alzheimer-Demenz und der vaskulären Variante vor.

Auch existieren seltenere Demenzformen, ausgelöst u.a. durch Infektionen (wie AIDS, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit), Drogenvergiftungen (z.B. Alkohol), Sauerstoffmangel oder Stoffwechselkrankheiten (wie Schilddrüsenstörungen, Diabetes mellitus). Zu weiteren Auslösern für Demenz zählen Krankheiten wie Parkinson, Syphilis oder Vitamin B12-Mangel. Je nach Schweregrad unterscheidet man allgemein zwischen leichter, mittelgradig schwerer oder schwerer Demenz.

Nur extrem seltene Formen bilden sich zurück, und fast immer ist Demenz unheilbar. Doch können therapeutische Maßnahmen gerade im Anfangsstadium ihren Verlauf verzögern. Dazu gehören vor allem spezielle Medikamente, Gedächtnistraining und Verhaltenstherapie.

 

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