EN | DE

Beckenfraktur

Bei einer Beckenfraktur kommt es zum Bruch einzelner oder mehrerer Knochenteile (wie Steiß- oder Hüftbein) im Beckenbereich. Dies geschieht durch heftige Gewalteinwirkungen wie Stürze, Einklemmungen oder Verkehrsunfällen. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen stabilen und instabilen Frakturen, je nachdem, ob die biomechanische Stabilität und Statik des Beckens fortbesteht oder beeinträchtig ist.

Symptome sind Schmerzen in Ruhe oder Bewegung, auch kann es zu sichtbaren Beckenfehlstellungen oder verkürzter Beinlänge auf der betroffenen Beckenseite kommen. Zudem treten äußerlich Hämatome und Schwellungen auf. Da die Beckenregion von zahlreichen, auch großen Gefäßen durchzogen wird, besteht bei inneren Blutungen Lebensgefahr. Bei Harndrang liegt eine Verletzung von Harnröhre und Harnblase vor. Auch können Nerven, Geburtskanal oder Mastdarm geschädigt werden.

Stabile Frakturen werden konservativ behandelt durch mehrwöchige Bettruhe und Physiotherapie bei gradueller Mobilisation unter krankengymnastischer Anleitung.

Bei instabilen Frakturen, die oft innere Blutungen verursachen, müssen zunächst die Vitalfunktionen gesichert werden, um anschließend den Bruch operativ mit Metallplatten und Schrauben zu fixieren.

 

PARTNER/LINKS

European Federation  of OsteopathsEuropean Federation of Osteopaths Österreichische Gesellschaft  für OsteopathieÖsterreichische Gesellschaft
für Osteopathie
Otto-Wagner-Spitalund PflegezentrumOtto-Wagner-Spital
und Pflegezentrum
Osteopathisches Zentrum für KinderOsteopathisches Zentrum für Kinder Wiener Schule für OsteopathieWiener Schule für Osteopathie Klinische- und GesundheitspsychologinKlinische- und Gesundheitspsychologin Doris Fiala - ADHD parents trainingDoris Fiala - ADHD parents training ZahnarztpraxisZahnarztpraxis Ganzheitliche EntspannungstechnikenGanzheitliche Entspannungstechniken Gynäkologie und GeburtshilfeGynäkologie und Geburtshilfe